Packen für den Winterurlaub: Richtig ausgestattet an den Achensee

Packen Winterurlaub Achensee

Wenn der Winterurlaub am Achensee bevorsteht, müssen früher oder später auch die Koffer gepackt werden. Doch was sollte man außer dem üblichen Bedarf unbedingt mitnehmen, und worauf kann man vielleicht auch verzichten?

Soviel steht fest: Winterurlaub in den Bergen bedeutet recht niedrige Außentemperaturen und entsprechende Witterungsbedingungen. Wenn Sie Ihren Winterurlaub am Achensee verbringen möchten, müssen Sie sich auf jeden Fall auf Schnee und Eis einrichten. Wahrscheinlich ist das ja auch einer der Gründe, warum Sie sich für dieses beliebte Urlaubsziel in den Tiroler Bergen entschieden haben.

Winterausstattung für Autofahrer

Sofern Sie mit dem eigenen Auto anreisen, sollte dies natürlich entsprechend fit für den Winter sein. Das können Sie mit einem Wintercheck in einer vertrauenswürdigen KFZ-Werkstatt sicherstellen.

Mit ins Gepäck sollten auf jeden Fall ausreichend Frostschutz für Kühler und Waschanlage und Schneeketten sowie die üblichen Winterutensilien wie Eiskratzer, kleiner Besen für den Schnee auf den Scheiben und Enteiser für in die Jackentasche. Auch eine Vollgarage kann mitunter hilfreich sein, wenn Sie Ihr Auto einmal für längere Zeit draußen abstellen möchten.

Denken Sie auch an einige warme Decken, falls Sie einmal unterwegs stecken bleiben sollten. Eine Klappschaufel gegen Schneemassen kann mitunter ebenfalls hilfreich sein.

Winterbekleidung

Ohne die typische Winterbekleidung geht in der winterlichen Achensee-Region natürlich gar nichts. Entscheidend ist, dass Sie bei Aufenthalten im Freien gut eingepackt sind. Dies betrifft auch die Extremitäten, also Füße, Hände und Kopf.

Ob Sie sich für traditionelle Bekleidung aus Naturmaterialien entscheiden oder eher für Funktionsbekleidung, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks und der Einstellung. Lassen Sie sich gegebenenfalls auch in einem Sportgeschäft beraten.

Die gängige Empfehlung lautet aber, nach Möglichkeit das Zwiebelschalenprinzip anzuwenden. Mit guter Baumwollunterbekleidung und wasserabweisender, atmungsaktiver Oberbekleidung sind Sie gut gerüstet. Achten Sie auch darauf, dass Sie sich in der Bekleidung noch ausreichend bewegen können.

Für die Aufenthalte im Innenbereich, etwa für die Mahlzeiten oder für sonstige Aktivitäten im Hotel genügt die übliche legere Kleidung. Wenn Sie diese so wählen, dass Sie sie auch mit der Outdoor-Ausrüstung kombinieren können, sparen Sie eine Menge Gepäck. Das ist besonders wichtig, wenn Sie mit dem Zug anreisen.

Wintersportausrüstung

Wintersportler, die Wert auf ihre eigene Ausrüstung legen, sollten diese vorab überprüfen und gegebenenfalls auf Vordermann bringen (lassen). Auch Zubehör wie Skiwachs muss gegebenenfalls noch besorgt werden.

Allerdings erhalten Sie auch die meisten Dinge vor Ort. Eine Skiausrüstung oder ein Snowboard können Sie sich leihen, und das entsprechende Zubehör ist in den gängigen Shops erhältlich. So sparen Sie sich ebenfalls eine Menge sperriges Gepäck.

Sonnenschutz

Unerfahrene Wintersportler unterschätzen häufig die Kraft der Sonne in den Höhenlagen. Selbst beim Sitzen auf dem Balkon oder dem Spazierengehen am Achensee können Sie sich sehr schnell einen Sonnenbrand einfangen. Ein guter Sonnenschutz gehört deshalb unbedingt mit ins Gepäck, ebenso ein Stift für die Lippen.

Lassen Sie sich gegebenenfalls in einer Apotheke beraten. Dies sollten Sie auch dann tun, wenn Sie Medikamente einnehmen. Einige Medikamente haben leider die unangenehme Eigenschaft, dass sie bei zu viel Sonneneinwirkung zu Sonnenbrand-ähnlichen Hautreaktionen führen. Das gilt insbesondere Mittel gegen Rheuma, Herzbeschwerden und Diabetes, aber auch für Antibiotika oder Schmerzmittel wie Ibuprofen.

Reise-/Notfallapotheke

Eine Reiseapotheke für die gängigen Verletzungen und Erkrankungen können Sie sich ebenfalls in der Apotheke zusammenstellen lassen. Wenn Sie ständig auf Medikamente angewiesen sind, besprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, worauf Sie im Urlaub achten sollten und was Sie gegebenenfalls mitführen sollten. Das kann zum Beispiel ein Notfallset für Allergiker sein, aber auch ein mehrsprachiger Arztbrief, falls Sie vor Ort dringend ärztliche Hilfe benötigen.

Achten Sie auch darauf, dass einige Medikamente möglicherweise vor der Einreise deklariert werden müssen. Die entsprechenden Dokumente müssen Sie dann ebenfalls mitführen. Medikamente sollten Sie in der anderthalbfach benötigten Menge mitnehmen und am besten auf zwei Gepäckstücke verteilen (Koffer und Handgepäck). Falls der Koffer verloren geht, haben Sie dann zumindest noch die anderen Medikamente.

Notfallausrüstung

Je nach geplanten Aktivitäten müssen Sie auch eine ordnungsgemäße, funktionierende Notfallausrüstung mitführen, etwa Lawinenschaufel und Lawinensonde. Wenn Sie diese Dinge nicht mitschleppen möchten, klären Sie unbedingt vor Ort, was Sie unterwegs dabei haben müssen. Dies dient Ihrer eigenen Sicherheit. Ein Helm ist zwar keine Pflicht, sollte bei Ski- oder Wandertouren in den Bergen aber dennoch dabei sein.

Papiere

Auch wenn die innereuropäischen Grenzen inzwischen meist offen sind, gelten dennoch die jeweiligen Landesbestimmungen. Denken Sie also unbedingt auch an Ihre gültigen Ausweispapiere. Die benötigen Sie übrigens auch häufig, wenn Sie vor Ort Vergünstigungen in Anspruch nehmen möchten, etwa eine Studenten- oder Rentnerkarte.

Bei der Anreise mit dem Pkw gehören auch die Unterlagen für Auslandsreiseversicherung mit ins Gepäck.

Als Autofahrer sollten Sie auch an die entsprechenden Unterlagen wie Automobilclub-Ausweis und Auslands-Versicherungsschein denken. Auch den Auto-Reserveschlüssel sollten Sie sicherheitshalber mitnehmen.

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Aktualisiert am 20. September 2019 um 11:54 Uhr von Hotel Bergland